Gegen den Strom

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

Wie das (nicht) fuktioniert mit den Internetsperren

{youtubejw width="250"}GUT_o23zqdk{/youtubejw}

Inzwischen haben mehr als 97.000 die Petition gegen die Internetzensur unterzeichnet. Mehrere Politiker haben moralisch entrüstet ihr Unverständnis über diese Petition erklärt. Dieses kleine Video soll auch Laien einfach erklären, warum das ZensurUrsula-Gesetz dem Zweck, Kinderpornografie im Netz zu bekämpfen, nicht gerecht werden kann. Wer sich über Hintergründe, Zusammenhänge, Denkanstöße informieren möchte mag hier mehr lesen

Internet-Sperren, wie sie die Bundesregierung vorschlägt, sind in Wirklichkeit nur Sichtblenden. Seiten mit kriminellen Inhalten sollen nicht etwa gelöscht, sondern lediglich mit technischen Maßnahmen vor zufälligem Zugriff verborgen werden. Wer gezielt danach sucht, wird solche Seiten auch weiterhin problemlos finden.

Der Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur kritisiert diese Maßnahmen als unzureichend und fordert stattdessen die sofortige Entfernung von Internet-Angeboten, auf denen die Vergewaltigung von Kindern gezeigt wird. Ein notdürftiges Verstecken mit Internet-Sperren hilft nicht, schadet dem Internet und hilft Kriminellen, sich der Strafverfolgung zu entziehen.

Siehe auch: Netzsperren - “Von der Leyens unseriöse Argumentation”

Die Bundesregierung begründet das Gesetz für Internetsperren mit Fantasiezahlen und unsauberen Interpretationen. Eine Analyse ZEIT-Artikel vom 13.05.2009

 

Aktuelle Seite: Startseite Topnews Aktuell news Wie das (nicht) fuktioniert mit den Internetsperren