Sogar in der belagerten Stadt selbst sind die Menschen auf die Straße gegangen: "Wir lassen uns nicht noch einmal töten", schrien die Demonstranten. Die Bewohner von Hama werden nicht hinnehmen, dass die Armee ihre Stadt besetzt, meint der Regimegegner Omar Habbal: "Bislang sind die Soldaten nicht ins Zentrum vorgedrungen", sagt er. "Die Menschen haben Straßensperren aus Autoreifen, Gartenzäunen, Zementblöcken, leere Fässer und Mülltonnen aufgeschichtet. Sie haben keine Waffen, um sich zu verteidigen. Doch sie sitzen auf den Barrikaden und sind bereit, den Soldaten entgegenzutreten."