Gegen den Strom

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

Mit dem neuen Produkt Catalyst will Adobe versuchen, die Designer wieder näher ans Flash-Format zu bringen. Mit der nun vorliegenden öffentlichen Beta gelingt das nur zum Teil.

Adobe macht sich offensichtlich Sorgen um die eigene Zukunft. Schon einmal verzichtete man bewusst auf den Einbau neuer Technologien in Software, um diese online zu nutzen. Die Rede ist von der fehlenden PDF-Unterstützung in Flash die für den Onlinedienst Share geopfert wurde. Auf Share darf der geneigte PDF-Besitzer sein Dokument in ein blätterbares Online-Magazin umwandeln.

time Möglicherweise gibt die Timeline einen Ausblick auf künftige Zeitleisten in Flash selbst

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960-Logo

Das Framework 960.gs gehört zu den schlanksten Vertretern seiner Art. Das Hauptfile "960.css" ist unkomprimiert und ganze 7 kb groß. So tritt 960 dem verbreiteten Vorurteil, Frameworks seien generell furchtbar aufgeblasen, wirkungsvoll entgegen. Die geringe Größe, besonders im Vergleich zu anderen CSS-Frameworks wie etwa Blueprint ist natürlich erkauft mit gewissen Limitierungen, die andere Frameworks so nicht haben. 960.gs ist nicht für jedes Projekt geeignet, elastische Layouts sind damit überhaupt nicht zu machen. Es hängt stark von der Kundenklientel ab, ob der Einsatz von 960.gs für das Projekt in Frage kommt.

Im Normalfall ist es für über 90 Prozent aller Websites aus dem Bereich der KMU (Kleine und mittlere Unternehmen), also des Brot- und Butter-Geschäfts jedoch vollkommen ausreichend. Denn an diesen Stellen sitzen die konservativen Denker, die es nicht verstehen, nicht einmal akzeptieren, wenn eine Website nicht aussieht wie ein Flyer oder die Druckversion ihrer Preisliste.

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Das  Für und Wider von CSS Frameworks wie YUI Grids, Blueprint CSS und vor allem natürlich YAML erläutern Nils Pooker und Dirk Jesse in einem sehr anschaulichem, umfangreichem und informativem Essay.

"Layout-Frameworks werden immer beliebter und sind auf gutem Weg, sich als fester Bestandteil der Webentwicklung zu etablieren. Nun ist jedoch der Begriff des «Frameworks» vorrangig aus dem Bereich der Softwareentwicklung bekannt und weder HTML noch CSS können als Programmiersprache bezeichnet werden, weshalb die Übernahme der Bezeichnung in den Bereich von HTML/CSS nicht unumstritten und oft verwirrend ist. Ähnlich verhält es sich mit dem gedanklichen Ansatz eines CSS-Frameworks an sich, denn eben weil es sich nicht um Programmierung handelt, besteht trotz der Widrigkeiten des Alltags insbesondere unter professionellen Entwicklern die Überzeugung, Markup und CSS-Regeln vollständig von Hand schreiben zu müssen, um sauberen und schlanken Code zu erhalten." (Dirk Jesse)

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